Herren I – Saison 2014/15 – Landesliga SÜD


Leider nur gut mitgespielt
Mit einem kleinen Kader von 7 Mann reisten wir in die Sportfabrik zur FTG Frankfurt.
Die FTG hatte sich vor der Saison als Aufstiegskandidat selbst ins Spiel gebracht.

Das Spiel ist im Grunde schnell beschrieben. Wir hatten über die gesamten 3 Sätze eine mittelmäßige Annahme. Daraus konnte unser Steller Daniel zwar meistens noch gut einen Pass spielen, aber die Anzahl der Möglichkeiten unsere Mittelangreifer anzuspielen konnte man an 2 Händen abzählen.

Daraus resultierend war unser Angriffspiel sehr leicht zu lesen und unsere Außen/Diagonal/Rückraum-Angreifer hatten meistens eine schwere Aufgabe. Doch am Angriff lag es wahrlich nicht. Durch die Bank konnten oben genannten Angreifer zu einem hohen Prozentsatz punkten.

Nein, der Unterschied, den man an diesem Tag einfach akzeptieren muß, war, dass die FTG kaum eigene Fehler gemacht hat. Trotz unserer nicht ganz so schlechten Aufschläge immer ihren Angriff aufbauen konnten und wir leider eine ganz schlechte Blockarbeit boten.
Nimmt man diese 2 Dinge zusammen, kommen am Ende eines jeden Satzes eben die 4-7 Punkte Unterschied zu Stande. Am Ende hissen es 0:3 ( -22, -17, -20).

„Die FTG war einfach besser. Wir haben nicht schlecht gespielt und brauchen die Köpfe nicht hängen zu lassen. Weiter geht es und Sicht nach vorne!“, so der ungefähre Wortlaut von unserem Steller Daniel.
Einen guten Einstand bei seinem ersten Ligaspiel hatte Pit, der auch so gleich „Player of the Match“ wurde.

Abschließender Kommentar des Kapitäns Holger: „Klar ist man erst einmal enttäuscht, aber hey, dass wir ungeschlagen Meister werden hat ja auch keiner gesagt“. Unsere nächste Aufgabe bei Eintracht Frankfurt 2 dürfte nicht unbedingt einfacher werden, was nicht heißt das wir keine Punkte wollen!
Punktgewinn oder Punktverlust?!

Am zweiten Spieltag ging es zum Mitaufsteiger Eintracht Frankfurt 2. Vor dem Spiel konnte man den Gegner nicht richtig einschätzen, da die bisherigen Ergebnisse nicht wirklich aussagekräftig waren.
Im ersten Satz lief eigentlich alles seine Bahnen. Die Eintracht spielte zwar besser, als in ihrem ersten Spiel gegen BSC, jedoch konnten wir eine knappe Führung herausspielen und diese auch gut bis zum 23:20 verteidigen. Und dann..ja dann…war auf einmal der Satz mit 23:25 verloren. Absolut unnötig!
Kopf hoch weiter geht’s, Satz vergessen. Hat aber nicht ganz geklappt. Den zweiten Satz löschen wir mal kurz aus dem Gedächtnis, denn wir haben mal astrein mit 10 Punkten auf die Fr***..auf die Mütze bekommen.
Satz Nummer 3. Wir wollten an diesem Tag eigentlich wichtige Punkte holen. Jetzt müssen wir um den Tie Beak kämpfen. Über Kampf und Krampf zurück ins Spiel. Die 4:0 Führung konnten wir  bis zum 22:18 halten. Und dann..ja dann…wieder einen Satzball gegen uns. Diesmal konnten wir aber noch den Kopf aus der Schlinge ziehen. Ein 0:3 wäre auch etwas viel gewesen.
Satz Nummer 4 war bis zu Schluss heiß umkämpft. Am Ende konnten wir aber durch einige sehr gute Block-Aktionen (endlich) und wichtige Punkte über Außen den Satz knapp gewinnen.
Tie Break und jetzt auch das Spiel! Der Tie Break verlief zu Beginn für uns. Wir knüpften an die Leistungen im vorherigen Satz an. Beim Wechsel Stand es 8:6 und wir führten 11:7. Und dann…ja dann…ein Déja Vú, welches man eigentlich nicht haben will. Wieder am Ende der Einbruch und der 13:15 Satzverlust.


So richtig können wir uns dieses Spiel nicht erklären. Viele Aufschlagfehler, nicht so viele Blockpunkte. Die Annahme Abwehr war nicht überragend, aber ausreichend, zum Angreifen kamen wir auch genug. Dennoch haben an diesem Tag die Zahnräder einfach nicht zusammen gepasst.
Beim nicht ganz so verdienten Burger, der trotzdem nichts am Geschmack verlor, wurde dann doch noch der POTM gewählt. Die Wahl fiel abermals auf Konny.


Jetzt heißt es in den 7 Wochen Pause an den Mängeln zu arbeiten. Bis es im November beim Heimspiel gegen Bommersheim 1+2 geht.

TGB vs Bommersheim I – 2:3; Punkt erkämpft und Punkt verloren

7 Wochen Vorlaufzeit hatten wir zur Verfügung, um uns mit der Situation zu beschäftigen,
dass wir an diesem Heimspiel keinen routinierten Steller an Bord hatten.
Diverse Alternativen wurden ausprobiert und trainiert. Am Ende viel das Los zunächst auf Holger.

Leider merkte man uns gleich an, dass wir diese besondere Situation hatten. Obwohl eigentlich die Standardpässe gut funktionierten wollten die Angriffe nicht richtig gelingen. Gleich zu Beginn brach uns eine 10er Aufschlagserie des Gegner das Genick. Die Verunsicherung hielt bis zum Ende und so ging der erste Satz überdeutlich mit -11 verloren.
Der zweite Satz war nur vom Ergebnis leicht besser. Auch hier wieder eine lange Phase, in der wir es nicht schafften den Aufschlag zurück zu erobern und somit auch hier am Ende mit -20 der Satzverlust.
Um wieder mehr Ruhe und Stabilität ins Spiel zu bringen wurde unser Schnellangriff über die Mitte geopfert. Mit Ralf kam ein „Langer“ ins Spiel, welcher auch mit Meterbälle Gefahr ausstrahlen sollte, ebenso OliB mit seiner Sprungkraft. Ich denke einerseits war sich Bommersheim zu sicher, andererseits tat uns die Ruhe im Aufbau sichtlich gut. Wir schafften zunächst die Wende und den +19 Satzgewinn.
Ab dem 4.Satz stellte sich Bommersheim immer besser auf unseren langsamen Angriff über die Mitte ein, somit hatten es auch unsere Außen schwerer. Der Satz war bis zum Ende ausgeglichen, aber wir erkämpften uns den Satzgewinn und damit den Tie Break.
Ob es allerdings die Zufriedenheit war, nach den ersten beiden Sätzen doch noch den Tie Break erreicht zu haben, oder ob Bommersheim sich noch besser einstellte oder was auch immer…auf alle Fälle verschliefen wir den Beginn des Entscheidungssatzes und konnten bis zum Schluss den Rückstand nicht mehr aufholen.

Nach den ersten beiden Sätzen muss man den Punktgewinn feiern. Aber beurteilt man Satz 3+4 haben wir einen Punkt verloren.

POTM wurde Holger



TGB vs Bommersheim II – 1:3; eigentlich unnötige Niederlage

Auf dem Papier war Bommersheim II der etwas leichtere Gegner und wir stuften zu Beginn der Saison den Mitaufsteiger als Konkurrenten um den Klassenerhalt ein.
Umso bescheidener, dass natürlich auch hier unsere Steller gänzlich vermisst wurden. Zu Beginn gab Georg als Spielgestalter sein Debut. Die zwischenzeitlich gewonnene Sicherheit aus dem ersten Spiel ließ sich leider nicht wiederholen. Aufgrund der taktischen Umstellung über die Mitte des ersten Spiels, merkte man sichtlich die Nachteile auch in diesem Spiel. Das Selbstvertrauen über die Mitte fehlte und auch der Aufbau über die Außen war zu zerstreut. Zudem wurde unsere Annahme/Abwehr immer schlechter. Resultierend wieder reichlich Punkteserien des gegnerischen Aufschlägers und die ersten beiden Satzverluste (-21, -19). Mitte des dritten Satzes durfte sich Holger nochmals auf der Steller Position versuchen. Auch wenn Georg nur das taktische Opfer war. Dennoch schien dies zu wirken. Zumindest schaffte wir von diesem Moment den 8:10 Rückstand auf den +19 Satzgewinn zu drehen. Das kleine „Hoch“ hielt nur kurz. Das Synonym dieses Spieltages schenkte uns auch den Verlust (-18) des 4. Satzes. Denn abermals markierte eine lange Aufschlagserie des Gegners, wie dieser Satz ausgehen sollte.

Auch wenn die Devise vor dem Spieltag ohne Steller lautete, dass wir versuchen das Beste aus der Situation machen…war im Nachhinein die Ausbeute zu wenig.

POTM wurde Konny

Außer Schnitzel nix gewesen

Die Vorzeichen standen auch beim Spiel gegen den Tabellenführer aus Leeheim nicht gut. Durch die Verletzungsbedingte Absage von Stefano, musste abermals diese Position mit Aushilfen (Holger, Georg) besetzt werden.

Im Grunde ist die Story dieses Spiels schnell zusammen gefasst. Wir spielten gut und couragiert. Unsere Annahme Leistung war ok mit Luft nach oben. Wir hatten wieder zu viele Geschenke im Aufschlag zu vergeben. Dafür funktionierte das Zuspiel-Angriffsspiel viel besser. Auch konnten wir im Gegensatz zum Heimspieltag mehr schnelle Angriffe über die Mitte gehen.

Aber man muss leider sagen, dass Leeheim einfach individuell besser ist, und das gerade in unserem derzeitigen Tief. Auch wenn unsere Angriffe und Blocks an diesem Tag gut waren, so konnten die Riedstädter immer ein/zwei Schippen drauf legen.

Am Ende war es ein gutes aber schnelles 0:3.

POTM wurde der Aushilfssteller Holger

Wenn’s net läuft, läuft’s net...

An diesem Tag ging es nach Naurod. Die jungen Mitaufsteiger aus Wiesbaden mischten bisher die Liga gut auf und halten sich in der oberen Tabellenhälfte auf.
Dennoch haben wir uns einmal mehr vorgenommen unser eigentliches Potential auszuspielen. Mit Daniel hatten wir auch wieder einen unserer routinierten Steller im Kader und mit dem debütierenden Matse hatten wir eine weitere Mitte an Bord.

Gleich der Beginn war wieder alles andere als selbstbewusst, wir lagen nämlich schnell 0:4 hinten. Jedoch konnten wir mit Hilfe einer Aufschlagserie von Holger gleich wieder ausgleichen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bei dem man nicht direkt den Unterschied in der Tabelle sehen konnte. Aber wir machten eben immer nur einen Punkt, währenddessen Naurod 2 machte. Und so entwickelte sich schleichend ein 15:21 Rückstand. Wir konnten jedoch durch gute Blockarbeit und einigen guten Aktionen sogar einen Satzball erarbeiten. Nur den letzten Punch haben wir nicht hinbekommen und haben verloren.

Den zweiten Satz erkläre ich mal nur bis zur Hälfte. Bis zum 12:10 hatten wir nämlich die Oberhand. Weiterhin gute Blockarbeit und gut genutzte Chancen waren das Geheimnis. Doch dann verschwammen irgendwie die Erinnerungen….1..2..3..nein 8 ungenutzte Möglichkeiten bei Läufer Situation und ein 14:25.

Satz 3..ein ähnliches wenn auch nicht ganz so schlimmes Bild. Bis zur Mitte des Satzes hatten wir eine bis zu 5-Punkte Führung. Am Ende fehlte, dann wieder der Mumm, das Selbstvertrauen, die Eier…wer weiß das schon. Aber auch hier raubten wir uns der Belohnung => 22:25.

Am Ende stand ein klares 0:3 (was sich gar nicht so eindeutig anfühlte) und das Gefühl dass wir es viel besser können, wenn wir könnten.

POTM wurde unser Neuling: Matse

Es bleiben 2 Wochen Zeit um hart auf unseren Heimspieltag hin zu arbeiten.

TGB vs Kriftel III – Ganz klar 2 Punkte verschenkt (mit Doppelschleife)

Wir haben uns viel vorgenommen. Für die Nerven und für alle die wollten erlaubte unser Trainer André sogar ein nerven beruhigendes isotonisches Getränk vor dem Spiel.

Man kann es kaum glauben, ob Placebo oder nicht, es schien zu wirken. Wir legten gut los. Endlich schafften wir es immer ein paar Prozent mehr auf dem Spielfeld zu haben wir Kriftel. Wobei diese sehr junge Mannschaft keine schlechte Leistung bot. Einzig in Sachen Aufschlagfehler und „wir lassen den Ball mal auf den Boden Fallen“ Situationen waren unsere Gäste zum Glück noch besser als wir selbst. So hieß es schnell 2:0 (+17/+16) für uns.
Wir waren gut drauf (zu gut?!), wir hatten Selbstvertrauen (wirklich?!).
Allen Erfahrungen zum Trotz waren wir uns wohl wieder zu sicher. Und unterschätzten irgendwie unserer derzeitige Situation. Allein eine Auswechslung brachte uns aus dem Rhythmus und auf den Boden der Tatsachen und das darf einfach nicht passieren. Vergessen wir mal diesen Satz, welcher übrigens 18:25 ausging.

Satz 4…zurück auf null…wir machen alles besser. So war es auch! Mit viel mehr Druck, besserem Spiel, sicherer Annahme und…und…und zum 22:18.
Es ist einfach unverständlich und unerklärlich…24:26 am Ende.

Der Tie Break ist kurz erzählt. Noch etwas konsterniert vom verschenkten Sieg und nach ein paar dummen Fehlern und glücklichen Punkten für Kriftel zum 1:5 kriegten wir im Spiel nicht mehr die Oberhand. 10:15


TGB vs BSC Offenbach – Wichtig !! Wichtig !! Wichtig !!

Im zweiten Spiel trafen wir gegen den derzeitigen Tabellenletzten vom BSC Offenbach. Die Gesichter waren uns sehr bekannt, denn immerhin setzen wir uns letztes Jahr im Aufstiegsrennen gegen eben diese um die Meisterschaft durch.

Vorweg gesagt, merkte man beiden Mannschaften an, daß sehr wenig Selbstvertrauen vorhanden war. Denn letzte Saison wurde gezeigt, daß beide besser spielen können.

Uns steckte noch der Frust und Enttäuschung des ersten Spiels in den Adern.

Gleich wieder ein 0:3 Rückstand, welcher mit einer 6er Aufschlagserie von Holger wettgemacht wurde. Allerdings fehlte einfach die Durchschlagskraft, der letzte Wille. Ein durchschnittliches Spiel in dem Offenbach ab Mitte des Satzes konstanter war und diesen auch gewann.

Zum Glück fingen wir uns wieder. Angetrieben durch unsere Auswechselbank fanden wir Schritt für Schritt zurück ins Spiel. Bis auf wenige Ausnahmen schaufelte unser Annahme Riegel, rund um unseren Libero Welly, die Bälle nach vorne, so dass wir zumindest etwas mehr als in den letzten Wochen unsere individuellen Stärken ausspielen konnten. Die Offenbacher brachen etwas ein und wir konnten dieses Mal bis zum 25:15 durch halten.

Satz Nummer 3 war ähnlich. Wir konnten immer öfters den gegnerischen Block überfordern und eine 1er bis Blockfreie Situation schaffen, auch Dank des unermüdlichen Anrennens unserer Mitten. Am Ende ein 25:19.

Satz Nummer 4 verlief ähnlich, außer daß wir etwas an Souveränität verloren. Es kam auch durch manche Enge Entscheidungen des Schiedsrichters etwas Hektik ins Spiel, die uns nicht gut tat. Zum Glück konnten wir ab dem Stand von 20:20 zwei Matchbälle erarbeiten, welche wir nach Hause zitterten.
Warum wurde es trotz unserer viel besseren Leistung so knapp?!? Das lag wohl an den weiterhin viel zu vielen unnötigen Fehlern (Aufschläge, Dankebälle, Absprache…) und ganz einfach an der Sch***, die wir derzeit am Schuh haben.

Am Ende standen nicht die vorgenommenen 6 Punkte auf dem Konto sondern „nur“ 4. Aber aufgrund der momentanen Situation können wir auch damit zufrieden sein.

Wir konnten uns zumindest etwas Luft nach unten verschaffen und auch an Bommersheim 2 vorbei ziehen.

POTM wurde diesmal nach zweifacher Stichwahl: Welly

Stark angefangen, stark nachgelassen

Für die Rückrunde hatten wir uns viel vorgenommen. Wir stellten die Mannschaft etwas um. Dadurch erhofften wir uns noch mehr unsere derzeitigen Probleme etwas aufzufangen.

Auch wussten wir, dass wir den Nichtabstieg wohl in fremder Halle klar machen müssen, da wir in der Rückrunde zu unseren Heimspielen alle Mannschaften der Plätze 1-4 zu Gast haben werden.

Bommersheim I befindet sich derzeit im Mittelfeld mit Abstand nach oben und unten. In der Vorrunde haben wir aber erst im Tie Break verloren. Wir erhofften uns also Einiges.

Anpfiff und wir legten los wie die Feuerwehr. Ich darf wohl arrogant sagen, dass wir Bommersheim sichtlich überrollten und die Überraschung stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Bei unserer besten Saisonleitung, innerhalb eines Satzes, klappte so ziemlich alles.

Unsere Aufschläge waren sehr gut. Die gegnerischen Angriffe hatten wir dann meisten im Block oder Abwehr und machten dann danach auch den Punkt. Die Halle kochte und die Bank bebte. Gleich eine 8:1 Führung zu Beginn (Traumstart) und ausgebaut bis zu einem 9 Punkte Vorsprung (16:7 und 19:10). Von da an fing sich Bommersheim etwas und wir konnten natürlich nicht unsere 130% halten. Aber dennoch, waren wir eindeutig im Spiel und hatten den Satzgewinn mit +19.

Das fühlte sich gut an! Wir können es doch! Weiter so! Wie schon gesagt, die Gastgeber fanden besser ins Spiel, auch weil wir das hohe Tempo nicht halten konnten. Und doch waren wir eindeutig besser. Und schafften einen 5 Punkte Vorsprung zum 15:10 (!). Und dann ein „Deja vu“ vom feinsten. Ying löste Yang ab. Weiß wurde zu schwarz. Das Süße zum Sauren. Vorsprung zum Rückstand. Wir fraßen erst 3 dann 6 Punkte des Gegners am Stück am Stück. Konnten uns aber kurzseitig wieder fangen und mussten nach 21:21 Ausgleich doch den -23 Satzverlust hinnehmen.

Im Nachhinein war das schon wieder der Knackpunkt fürs Spiel. Kurz nach dem Besten Satz der Saison folgte der grottigste. Ich glaube noch keine Wissenschaft hat erklärt,wie eine Sportart bzw eine Mannschaft solche zwei verschiedene Gesichter zeigen kann. Nuja, nach dem unsere Annahme auseinander brach hat der Rest sich gedacht...da machen wir doch mit und spielen genauso Scheiße. Resultat -11.

Im letzten Satz konnten wir uns wieder ins Spiel kämpfen. Bis zur Mitte gestalteten wir es sogar wieder ausgeglichen. Gerieten dann aber ein paar Punkte ins Hintertreffen und verloren mit -23.

POTM wurde OliB

Nicht schön, aber wichtig !!!

Vor diesem Spieltag wurde in unserer WhatsApp Gruppe die Geschichte der „10 kleinen Negerlein“ erzählt…es war ein Graus. Wenn man die Seuche hat, hat man die Seuche. Inkl. Trainer hatten wir 5 kurzfristige Krankheitsfälle zu verbuchen die gar nicht spielen konnten, plus ein paar Angeschlagene. Fast unsere komplette Außenriege und somit auch Annahmeriegel fiel aus.

Aber gut, wir stellten etwas um. David kam von Diagonal wieder auf Außen (hatte er ja in der Vorrunde noch gespielt), Martin gab sein Verletzungs-Comeback, Andreas wurde noch kurzfristig in den Kader gerufen und somit hatten wir dann eine kleine aber feine Truppe. Holger begleitete die Jungs dann noch als Interimscoach.

Wir hatten uns taktisch auf Kriftel eingestimmt und nun hieß es sich auch diszipliniert an diese Taktik zu halten. Das klappte wunderbar im ersten Satz. Unsere Aufschläge landeten dort wo sie sollten. Die Kriftler Annahme brachte nicht wirklich was zu Stande und somit konnten wir unser Spiel aufbauen und solide unsere Angriffe und Blocks durchbringen. Am Ende stand ein +16 auf dem Zettel.

Der zweite Satz…ich hab echt keine Lust mich zu Wiederholen…schaut einfach im Bericht gegen Bommersheim nach. Unterschied wir verloren nur zu 16 statt zu 11.

Satz 3 zurück auf Null..“Jungs…das war nur ein Ausrutscher!!“

“An die Taktik denken! Konzentriert und diszipliniert. Im Angriff weiter Druck machen…der gegnerische Block ist technisch nicht so gut, das sie dabei keine Fehler machen.“ So ähnlich die Ansagen von Aushilfstrainer Holger.

Und das klappte. Wir fanden zurück in die Spur. OliS setze die Aufschlagtaktik gut um und belohnte uns damit mit einer 6 Punkte Führung. Zumindest bis zum 18:11. Dann wieder kleine Schwächephase. Stefano für Daniel kurz Luftschnappen. Uckel für Martin…Abwehr verstärken. Einige Rotation später, wieder zurück. Daniel rein…Block verstärken und Martin kann ausgeruht wieder angreifen. Am Ende nicht schön aber verdient +22. Endlich mal einen dreckigen Satz gewonnen!

Satz 4 spiegelte den Anfangssatz wieder. Kriftel war wohl etwas gebrochen, aber bei so jungen Burschen weiß man ja nie. Weiter taktische Disziplin, darum ging es heute. Zu Beginn gleich einen schönen Punkte Vorsprung erzielt , den wir gleich wieder fast verspielten, Aber immer ein paar Punkte vorne. In der Mitte dann der entscheidende Schub nach vorne. 4 Aufschlagserien hintereinander mit 3 und mehr Punkten brachten uns den Sieg (+15). Daran änderte auch nichts, dass Martin sich nach seiner Auswechslung gegen den Willen des Trainers nach einem Punkt wieder selbst einwechselte oder war es doch die Gier den Matchball verwandeln zu wollen. Böse Zungen behaupten auch, dass mangelnde Fingerspitzen Gefühl, gleich Rückwechsel zu pfeifen, als bei Martins Blick auf die Punktetafel der große Fußzeh die Wechselzone berührte.

Egal….3 Punkte…Mund abwischen…Wunden lecken. In einer Woche geht es gegen Bommersheim 2 zum nächsten Abstiegsgipfel.

POTM wurde unser Selbsteinwechsler Martin

Revanche gegl├╝ckt

An diesem Spieltag ging es erneut nach Bommersheim. Diesmal zur zweiten Mannschaft, welche sich in der Tabelle direkt vor uns befindet. Ziel war es natürlich zu gewinnen, um Boden gut zu machen.

Zuerst durften wir die Partie Bommersheim 1 gegen 2 pfeifen. Wir hofften natürlich auf einen Favoritensieg von Bommersheim 1. Leider konnten diese nicht wirklich die stärkste Truppe aufstellen und am Ende waren wir froh, daß Bommersheim 2 nur im Tie Break gewann.

Ok, egal…wir müssen unseren eigenen Job machen. Und das taten wir zunächst sehr gut. Wir hatten im ersten Durchgang immer eine handvoll Punkte Vorsprung. Auch wenn die vorgegebene Taktik, gerade beim Aufschlag, nicht so eingehalten wurde, haben wir aus der Annahme heraus sehr gut gearbeitet. An diesem Tag lief es sogar unglaublich gut und unglaublich viel über die Mitten OliB und Matze. Im Grunde hatten die gegnerischen Blocker gar nichts zu melden. Am Ende verdient ein Satzgewinn.

Durchgang zwei verlief allerdings etwas anders. Die Annahme rund um unseren Libero Welly schwächelte etwas und so kam die Angriffsmachinerie ins Stocken. Auf einen Punkt von uns kamen immer zwei von den Gastgebern und somit auch der Satzverlust.

Markus W. bekam seine Chance auf der Diagonal in Durchgang 3, da Martin seine tolle Leistung vom Vorspieltag nicht ganz halten konnte. Wir haben uns wieder etwas gefangen, aber am Ende haben wir einfach zu viele individuelle und hektische Fehler gemacht und wir haben den Satz knapp abgeben.

Wir mußten uns etwas einfallen lassen und somit waren unsere Diagonal das Taktikopfer. Eine Stellschraube war den Abwehrriegel weiter zu verstärken. Also kam Peter als dritter Diagonal an diesem Tag zum Zug.

Am Ende haben die 2-3 Bälle, welche wir zusätzlich aus der Abwehr nach vorne brachten gereicht, um unser Aufbauspiel wieder stabiler und schneller zu machen. Wir konnten zum Beispiel unsere Mitten wieder öfter einsetzen und so kam eins zum anderen. Zum Abschluß noch zwei schöne Aufschlagserien von Holger und Matze und der Satz war durch.

Der Tie Break. Wir hatten keinen Grund die Aufstellung zu ändern, auch wenn wir den gegnerischen Diagonal immer noch nicht im Griff hatten. Zu Beginn, leider wie immer, unnötige Fehler (wie zum Beispiel ein Aufstellungsfehler). Erst beim 7:7 holten wir Bommersheim wieder ein. Jetzt waren wir am Drücker. Eine Mischung aus geilen (Schnell)Angriffen, und einer kämpferischen Abwehrleistung bescherte uns den knappen 5 Satz Sieg.

Der Abstiegskampf bleibt spannend.

POTM wurde abermals OliB

Schwere Heimspiele stehen in der Rückrunde auf dem Programm. Beim ersten hatten wir mit Leeheim, den derzeitigen Tabellenführer und Eintracht Frankfurt Platz 3 zu Gast.

TGB vs FC Leeheim – 3:2; Sieg gegen Favoriten

Das Spiel gegen Leeheim in der Rückrunde hat uns schon immer gelegen. Vor 2 Jahren schafften wir gegen eben diese (zu diesem Zeitpunkt ungeschlagen) den Klassenerhalt in der BOL mit einem 3:0. Auch heute sollte dies ein gutes Omen bleiben. Und wir brauchten einfach jeden Punkt im Abstiegskampf.
Das Spiel beginnt und man merkte sogleich, dass Leeheim nicht den besten Tag erwischte. Zudem trauerten sie der ein oder anderen personellen Veränderung hinterher. Eigentlich war das Spiel ausgeglichen mit einigen Vorteilen bei uns. Leeheim schaffte es nicht ihr gewohntes druckvolles Spiel mit ihren individuellen Stärken auszuspielen. Wir, wie auch unsere Gäste, machten erstaunlich viele einfache Fehler und des Öfteren sah das Spiel etwas konfus aus. Aber auf beiden Seiten gab es immer wieder spielerische Lichtblicke. Egal in jedem der 5 Sätze schafften wir es bis zur Mitte eines jeden Satzes (etwa bis zum fünfzehnten Punkt) einen 2-5 Punkte Vorsprung zu erarbeiten. Grund war an diesem Tag der ein oder andere Block und die aufopferungsvolle Abwehrarbeit.
AAAAber wie die ganze Saison, so auch in fast allen dieser Sätze…. Am Ende ziehen wir unser Spiel einfach nicht durch und verlieren den Faden und dadurch auch meistens die Führung und den Satz.

Im ersten Satz mussten wir nach 20:16 Führung, sogar einen Satzball abwehren, konnten aber glücklicherweise diesen doch noch gewinnen.

Im zweiten Satz gelang uns dies leider nicht. 15:11 war unsere letzte Führung ehe die Gäste aus dem Ried das Blatt wendeten und wir den Satz mit 21:25 abgaben.

Durchgang Drei, fast dasselbe Bild. 13:10 Führung, dann wieder verspielt. Wir behielten aber unser Level, während Leeheim immer wieder unkonzentrierte Phasen hatte. Satzgewinn für uns.

Jetzt hatten wir sogar die Chance auf die vollen 3-Punkte. Also wollten wir weiter am Ball bleiben und Leeheim nicht wieder ins Spiel kommen lassen. Das haben wir auch geschafft…naja bis zum 15:12. Und was soll ich sagen…ich komm mir vor wie in einer Endlosschleife…Vorsprung verspielt…Satz verloren.
Egal, wir standen gegen den Favoriten im Tie Break und können immer noch gewinnen. Daniel servierte zum ersten Punkt. In der Angriffsreihe stehen mit MB OliB (MB) noch Peter (A) und David (D).

Aufschlag, Leeheim nimmt an, Pass auf die Mitte und BÄÄHM… ein Monsterblock von OliB schlägt auf 2m ein.
Aufschlag Daniel, Annahme Leeheim, Pass nach außen und BÄÄÄHM Monsterblock von OliB und David schlägt wieder auf 2m ein.

Aufschlag Daniel, Annahme Leeheim, Pass auf Diagonal und BÄÄÄÄHM Monsterblock von OliB und Peter schlägt auf 1,5m ein. WAS IST DENN HIER LOS?!? So macht der ganze Sch*** echt Spaß.

Mit diesem Start bauten wir die Führung auf 1:7 aus. Am Ende war es auch egal, dass wir den Vorsprung wieder halb verspielten. Mit 15:11 holten wir den Entscheidungsssatz und 2 wichtige Außenseiter-Punkte im Abstiegskampf.

POTM wurde unser Steller Daniel

TGB vs Eintracht Frankfurt 2 – 0:3; doch etwas zu eindeutig

Es war schon eine schwierige Situation. Überraschender Punktgewinn gegen Leeheim. Eine Art Zufriedenheit machte sich breit und dazu viel Kraft verloren. Trotzdem wollten wir natürlich auch gegen die Eintracht punkten. In der Vorrunde haben wir nur im Tie Break verloren.

Frische Kräfte wurden aufs Feld geschickt. Aber leider war die Eintracht sehr viel besser aufgelegt als Leeheim und weißte uns im ersten Satz gleich in die Schranken. Unsere Annahme wackelte ziemlich und der Angriff blieb oft im Block hängen. Dagegen hat die Eintracht ihre Angriffe immer punktbringend untergebracht. Folge war der 12:25 Satzverlust. Kurz und schmerzlos.

Wir wollten aber dieses Spiel nach dem Erfolg gegen Leeheim nicht so beenden. Die Start-6 aus Satz 1 bekam die Chance es besser zu machen. Tat dies auch zunächst. Nach einem Drittel des Satzes versuchten wir die Annahme noch etwas zu verstärken und wechselten. Der Satz war ausgeglichen. Einen kleinen Rückstand konnten wir ausgleichen, aber am Ende gelang uns nicht der Lucky Punch und verloren knapp mit 24:26

Im dritten Satz liefen wir immer einem kleinen Rückstand hinterher und schafften es einfach nicht diesen umzukehren. Auch hier am Ende der Satzverlust und ein klares 0:3.

So oder so konnten wir zufrieden sein. 2 Punkte aus diesem Heimspieltag waren vorher nicht abzusehen und somit war es ein kleiner Erfolg.

POTM wurde David

Erster Sieg ohne Satzverlust

An diesem Spieltag galt es. Mit einem Sieg konnten wir auf einen nicht Abstiegsplatz klettern, wenn man davon ausging, daß Bommersheim 2 gegen die FTG keine Überraschung schafft. Wir waren zweiter Gast und im ersten Spiel zeigte die BSC, dass sie durchaus etwas drauf haben, wenn man sie lässt bzw wenn sie keinen Einbruch erlebten. Das erste Spiel ging über den TieBreak. Außerdem verkleinerte sich der Kader der Offenbacher gegen uns noch einmal. Eigentlich alles zu unseren Gunsten, aber alles muß erst einmal gespielt werden.

Von Beginn an wollten wir keinen Zweifel daran lassen, daß wir 3 Punkte holen wollen. So starteten wir auch. Zwar hatten wir wieder einige Fehlaufschläge, doch dafür waren die Aufschläge allgemein druckvoller als am Spieltag davor. Um ehrlich zu sein hatten wir unsere Hauptprobleme mit einem gegnerischen Mittelangreifer, welchen wir über das ganze Spiel nicht im Griff hatten. Dafür konnten wir alle anderen Spieler weitestgehend neutralisieren. Auch begünstigt dadurch, dass der gegnerische Libero nicht seinen besten Tag hatte, konnte Offenbach nicht ganz so oft das Spiel solide aufbauen. Harte Angriffe des Gegners, konnten wir öfters in der Abwehr holen und somit waren wir eindeutig die bessere Mannschaft. Beim Stand von 18:11 hatten wir den maximalen Vorsprung herausgeholt. Diesen brauchten wir auch, da es erstaunlich ist, wie schwer es fällt einen Sack zu zumachen, wenn man im Keller steht. Am Ende spielten wir den Satz aber ruhig zu Ende. Zugegeben kam uns die strenge Linie in Sachen Technikfehler des Schiedsrichters entgegen, da in wichtigen Phasen Offenbach doch der ein oder andere Fehler mehr abgepfiffen wurde als uns selbst.

Der zweiter Durchgang startete Optimal für uns. Schnell lagen wir 5:1 / 7:3 vorne. Genauso schnell, war allerdings der Vorsprung in einen Rückstand verspielt. Diesen 2-3 Punkten liefen wir bis zum Ende hinterher. Beim Stand von 23:24 wehrten wir den ersten Satzball ab und die 3 Folgenden ebenso. Die erste Chance bei 28:27 den Satz für uns zu entscheiden nutzten wir und gewannen diesen wichtigen knappen Satz.

Dies hatte einen kleinen Einbruch beim BSC zur Folge, aber aufgegeben haben sie sich nicht. Ähnlich wie im ersten Satz erarbeiteten wir uns einen 19:11 Vorsprung ab Mitte des Satzes. Und auch hier zehrten wir von diesem Vorsprung am Satzende, bis wir diesen dann doch mit 25:21 gewannen.

Ein wichtiger Sieg, bei dem alle Spieler ihren Einsatz bekamen und ihre Leistung ablieferten. Es gab keinen der an diesem Tag herausragte, aber die Mannschaftsleistung war einfach auf einem guten soliden Niveau. Somit viel die POTM Wahl auch breitgefächert aus und am Ende wurde der unser Trainer André für seine Arbeit mit der Krone belohnt.

POTM Trainer André

Es sollte der Showdown der Saison werden. Crunchtime in der TGB Hölle. Oder wie unser Dr.Schmerz sagen würde:“When it‘s game time, it’s pain time.“

Wir brauchten 2 Punkte, um nicht auf Schützenhilfe von Leeheim (ein Tag später) hoffen zu müssen. Zu Gast waren nicht weniger als die FTG Frankfurt als Tabellenführer, welcher die Meisterschaft gegen uns klar machen konnte. Und TG Naurod, als spielstarker Tabellendritter.

TGB vs FTG – 3:0
Tabellenführer verprügelt; Meisterschaft versaut; KLASSENERHALT GESICHERT ! ! !

Vor dem Spieltag mussten wir einen kleinen Rückschlag hinnehmen, da Libero Michael Welwarsky wegen Krankheit ausfiel. Für ihn rutschte Mannschaftskapitän Holger auf diese Position, die er an diesem Tag mit Bravour ausfüllte. Alle Kanonen waren besetzt, so dass sogar einige Kaderspieler nicht mehr auf den Bogen passten.

Die FTG konnte gegen uns die Meisterschaft klar machen und waren soweit wir erkennen konnten auch fast mit dem gesamten Kader anwesend. Dagegen stellten wir als Start-Sechs Daniel(Z), OliB und Matze(M), Peter und Konny (A), David (D) und Holger (L) und den Rest des Teams als Rückendeckung von der Bank (es sei vorweg gesagt..unermüdlich im anfeuern an diesem Tag!).

Es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel auf Augenhöhe. Vom Tabellenunterschied nichts zu spüren. Wir hielten von Anfang an die FTG in Schach und machten von Beginn an Druck mit unseren Aufschlägen und dadurch auch viele direkte und indirekte Punkte. Die dadurch resultierenden Aufschlagfehler vielen dieses Mal nicht so ins Gewicht. "Wir wussten, dass wir die FTG nicht in Spiellaune bringen durften. Und wir mussten ihren Libero meiden, der ist einfach zu gut.", erklärte Peter (welcher als Spielführer agierte) eine der vielen Taktik-Vorgaben.

Dennoch liefen wir im ersten Satz ständig einem kleinen Rückstand hinterher, wir lagen sogar 16:20 zurück. Aber wir steckten nie auf und schafften den 21:21 Ausgleich, wehrten einen Satzball ab, um direkt danach diesen Satz für uns zu entscheiden.

Psychisch gab das den Frankfurtern schon sichtbar einen Knacks, denn es war wohl ein klarer Sieg gegen uns eingeplant. Und die Jungs von der Sportfabrik waren ja bekannt dafür, etwas Unruhe zu verbreiten, wenn es Mal nicht so gut läuft. So wurde von einem gegnerischen Spieler das Netz äußerst energisch auf Stabilität geprüft, und vom Selben bekamen wir noch den berühmten „Effenberg Finger“ zu sehen. Dank gebührt dem Schiedsrichter, denn er hat dies nicht gesehen und somit diesen netten Kollegen nicht vom Feld verwiesen und wir durften uns weiterhin über viele Fehler von ihm freuen.

Genug der Aufmerksamkeit für solch unschöne Szenen. Zurück zu uns, denn das haben wir uns verdient!

Wir hatten im gesamten Verlauf des zweiten Satzes die Kontrolle und sicherten uns am Ende auch einen knappen Satzgewinn. Beim Stand von 21:17 schöpfte die FTG nach einem tollen Aufschlagpunkt gegen uns nochmal Hoffnung, aber was ist das?!? Na Danke Schön, ein Rotationsfehler! Auch die Erklärungsversuche des gegnerischen Kapitäns:“ das war doch nur einmal!“ halfen nicht den Schiedsrichter zu überzeugen, Punkt für uns und kurz darauf der erneute knappe Satzgewinn (25:23).

Wir hatten also schon einen Punkt geholt, war uns aber zu wenig und wir wollten die Chance nutzen gegen die FTG den Sack zu zumachen. In Satz drei wechselte die Führung zunächst ständig und auch hier, gaben wir den Satz beim zwischenzeitlichen 13:17 nicht auf. Wir übernahmen die Führung und sicherten uns den 3:0 Erfolg und somit den Klassenerhalt!

Die unermüdlich anfeuernde Bank sprang zum Jubelkreis aufs Feld und wir besangen gemeinsam den Klassenerhalt!

POTM wurde Ersatzlibero Holger

TGB vs TG Naurod – 2:3; eigentlich Sch** egal, SCHALALALALA…

Man kann einfach nichts dagegen tun. Nach dem Sensationserfolg im ersten Spiel war das ein oder andere Kaltgetränk (naja, Turnhallen-Warm-Getränk) wie magnetisiert und schleuderte sich fast von alleine in unsere Finger. Wir waren quasi wehrlos dagegen.

Trotzdem wollten wir auch gegen Naurod einen schönen Saison-Abschluss hinbekommen. Wir zeigten auch in diesem Spiel gegen den Favoriten durch die Bank weg (alle Spieler wurden eingesetzt) eine tolle Leistung. Den ersten Satz kamen wir trotz aller Vorhaben nicht gut ins Spiel und verloren klar mit -16:25. Doch dann lief die TGB Maschine wieder heiß. Eigentlich kann ich mich an nicht mehr ganz so viel erinnern :-) Die Stimmung in der Halle brodelte wie im Fußballstadion, Schlachtgesänge von der Bank. Fehler!?!? Egal…SCHALALALAL…Punkt!!! Noch besser, SCHALALLALA…Der 1.Schiri wurde für seine Pinkelpause gefeiert, der zweite Schiri ebenso, weil er uns den Doppelwechsel verweigerte und unser Steller Daniel (der nicht das Feld verlassen durfte) den darauffolgenden Angriff bekam und den gegnerischen Block massakrierte. Die gelbe Karte (warum auch immer wir sie dafür bekamen) war uns egal…machte das Spiel nur farbiger und passend zu unseren „schmucken“ Hosen.

Wir gewannen den dritten Satz wieder knapp und führten 17:8 im Vierten. Das Bierchen war nah..die Dusche schon eingeschaltet. Aber wir gaben den Satz noch ab und den Tie Break gleich hinterher. So etwas darf doch nicht passieren…oder?!? Doch an diesem Tag schon. Ist ärgerlich, aber wen interessiert das schon!!! Die Party Stimmung schwenkte fast nahtlos in schwarze Humor Stimmung über, was kein Unterschied machte.

Wir haben die Klasse gehalten, denn LANDESLIGA –WIR SIND GEKOMMEN UM ZU BLEIBEN!

"Es freut mich, dass die Mannschaft bei meinem letzten Einsatz als TGB-Trainer solch eine überragende Leistung abgeliefert hat und wir am Ende verdient die Klasse gehalten haben", so Trainer André Hoffmann, der sein Amt aus privaten Gründen freigibt.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

POTM wurde die Mannschaft